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GESCHICHTE
Eine Theatergruppe „Kellergeister“ zu nennen, erscheint zunächst kurios, lässt sich aber ganz leicht erklären. Wir haben weder etwas mit dem bekannten Perlwein zu tun, noch haben die Schauspieler eine unnatürliche Hautfarbe und sie wohnen auch nicht im Souterrain. Die Kellergeister sind vielmehr eine Laientheatertruppe, die bereits 1997 gegründet wurde und ihren Namen dem ersten Probenraum verdankt. Weil die ersten Schritte auf der Bühne im Keller der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien im Moers-Hochstraße stattfanden, entschied man sich für den außergewöhnlichen Namen „Die Kellergeister“. Diesen Namen legte man selbstverständlich auch nicht ab, als man eine Partnerschaft mit dem Hermann-Gmeiner-Berufskolleg in Moers einging, infolgedessen man seit Mitte 1999 hoch oben im Dachgeschoss der Schule ein neues Stammquartier gefunden hat.

Ihren ersten Auftritt hatten die Kellergeister im Jahr 2000 mit dem Stück „Dunkelrote Rosen“, mit dem der Grundstein für immer weitere Erfolge gelegt wurde. Nach einer personellen Umstrukturierung arbeiteten die Kellergeister an ihrer ersten größeren Inszenierung „Eiswein“, einem Kriminalstück, das 1990 von der Theater-AG des Franz-Haniel-Gymnasiums in Duisburg-Homberg uraufgeführt wurde. Die Kellergeister stellten sich mit ihrer eigenen Inszenierung dieses Stückes im Februar 2001 erstmals einem größeren Publikum vor, um im Jahr darauf für die selbst geschriebene Sakralkomödie „Bingo Vaticane“ sowohl vom Publikum als auch von der Presse großes Lob zu erhalten. Im Jahr 2003 wagten sich die Kellergeister dann an die Adaption des Agatha Christe Klassikers „Tod auf dem Nil“, die mit insgesamt vier gut besuchten Aufführungen – inklusive einer Benefizaufführung zugunsten der Aktion „Sturmvogel“ und der Tschernobyl-Hilfsaktion – zu den Highlights der bisherigen Geschichte zählte. Seitdem sind die Kellergeister aus dem Moerser Theaterkalender nicht mehr wegzudenken. Mindestens einmal jährlich stehen sie mit Komödien (hier seien nur Markus Wiegands „Frère Diabolo und John Chapmans „Shakespeare, Sex und Schweinebraten genannt) und Krimis (vor allem ihrer Lieblingsautorin Agatha Christie oder im Rahmen der Criminale gemeinsam mit dem Literatenteam „Kriminal4“) auf der Bühne des Hermann-Gmeiner-Berufskolleg. Dabei liegen ihnen die Benefizaufführungen stets besonders am Herzen. Zuletzt wohltätig trat man mit Agatha Christie´s „Einladung zum Mord“ zugunsten der Kinderheimat Neukirchen-Vluyn auf.